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GV des Vereins KKK Reiden

«Diese Kultur ist jeden Franken wert»


Kultur und Kontakte in der Kommende: Der Name ist Programm. An der diesjährigen GV hätte sich KKK Reiden sogar mit einem weiteren K in seinen Namen schmücken können.

K wie Klanc. Diese Formation umrahmte  die statutarischen Geschäfte mit seiner Musik. Und passender hätte die Wahl nicht sein können. Zu Gast in der Kornschütte war ein talentiertes Gesangsquartett und mit Elisabeth Schreyer-Puls (Klavier), Matthias Kipfer (Klavier) und Ruth Soland (Gesang) drei absolute Profis – genau das, was sich KKK auf die Fahne geschrieben hat. In der Kommende sollen bekannte Namen und hoffnungsvolle Nachwuchskünstler eine Auftrittsmöglichkeit erhalten.

Rote Zahlen,
rosige Zukunftsaussichten

«Kultur ist jeden Franken wert», sagte Kassierin Margrit Bucher. Sie musste der Versammlung negative Zahlen präsentieren. Zwar schrieb der Verein beim Auftritt von Pedro Lenz und Patrik Neuhaus tiefschwarze Zahlen. Doch das Sommerfest liess das KKK-Publikum wohl vor allem wegen den äusserst heissen Temperaturen kalt und riss ein Loch in die Kasse. Ebenfalls nicht kostendeckend waren die Matinee mit Roti Rösli, der musikalisch-kulinarische Abend mit der Hanneli-Musig und Worte und Musik im Advent – dies trotz sehr gutem Publikumserfolg und vielen Komplimenten. Doch wegen roten Zahlen braut sich über der Kommende kein Gewitter zusammen. Mittlerweile 350 (!)- Mitglieder ermöglichen dank ihrem Jahresbeitrag von 30 Franken respektive 50 Franken (Paare) kulturelle Höhenflüge.

Der Verein plant seine Zukunft

Präsidentin Adelheid Aregger führte einmal mehr souverän durch die Versammlung – und dies zum zweitletzten Mal. Im 2013 gibt das «Herz und der Motor» von KKK ihren Rücktritt. Bereits jetzt befasst sich der Vorstand, die Lücke zu schliessen, welche die Gründungspräsidentin hinterlassen wird. Die Wahl von Monika Luternauer in den bisher siebenköpfigen Vorstand ist der erste Schritt dazu. Mit der personellen Aufstockung können die Arbeiten künftig auf mehr Schultern verteilt werden. Apropos Arbeit: Einen grossen Dank richtete Adelheid Aregger an die zahlreichen «unbezahlbaren guten Seelen», welche bei den Anlässen unentgeltlich ihre Zeit und Arbeitskraft für den Verein zur Verfügung stellen. 

Sehr gut gestartet

Den ersten Anlass im 2012 ist Geschichte. Kabarettist Veri sorgte für laute Lacher in der restlos ausverkauften Kommende. «Wir brauchten beinahe einen Schuhlöffel, um alle Leute in die Kommende zu bringen», resümierte Adelheid Aregger. KKK hofft, die Notstühle heuer noch ein paar weitere Male hervornehmen zu können. Etwa am Sommerfest, das neu am Samstagabend stattfindet. Zu Gast im Kommendenhof  ist am 18. August die THB-Countryband. Und damit alle Sinne angesprochen sind, ist ein Barbecue geplant. Zuvor kommen die KKK-Gäste am 15. Juni jedoch in den Genuss des weltbesten Balalaika-Spielers Gorbatschow. Das Jahr abrunden werden Ueli Schmezer und Band mit einem Doppelkonzert am Tag der Kulturlandschaft (27. Oktober) und der traditionelle Anlass «Worte und Musik im Advent» am 9. Dezember.

Kultur gabs zu hören, Kontakte wurden nach der Versammlung gelebt – bei einem Glas Wein und einem Stück Pizza.

 

 


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